Veröffentlicht am 12. Mai 2026 | Geschrieben von Cornelius Hackbeil

Kirchen, Schätze, Kunst und Kaffee – erster Tagesausflug der Stiftung

Mit großer Freude blickt die Kirchliche Stiftung Kunst‑ und Kulturgut auf ihren ersten Tagesausflug zurück, der am 09. Mai in die Börde führte. 26 Teilnehmende, begleitet von fünf Helferinnen und Helfern der Stiftung, folgten der Einladung zu einer kunst‑ und kirchengeschichtlichen Reise durch ausgewählte Dorfkirchen der Region. Der Tag bot Gelegenheit, sakrale Kunstwerke vor Ort zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Arbeit der Stiftung in besonderer Weise gemeinschaftlich zu erfahren.

Den Auftakt der Busreise bildete die Dorfkirche Ummendorf mit einer Eröffnungsandacht durch Superintendent Porzelle und einer kunstgeschichtlichen Einführung zu Altar und Kanzel durch Frau Dr. Seyderhelm. Anschließend fand ein gemeinsames Picknick in Ummendorf statt, das vom engagierten Team des AUDAKS liebevoll vorbereitet wurde. Bei Baguette und Kaffee entstand eine offene und herzliche Atmosphäre, die den Austausch zwischen den Teilnehmenden förderte. Erfreulicherweise waren auch zahlreiche Mitglieder der örtlichen Kirchengemeinden anwesend, die nicht nur tatkräftig unterstützten, sondern auch interessiert den Ausführungen der Rednerinnen und Redner folgten.

Als nächste Station wurde die St.-Paulus-Kirche Kopfrenborg Wormsdorf besucht, bevor es weiter nach Beckendorf ging. Dort referierte Prof. Dr. Dr. Nehring über die Ausstattung und die Besonderheiten der St.-Georg-Kirche. Anschließend spielte der Kirchenmusiker Herr Jankowski auf der restaurierten Barockorgel mehrere Stücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert und erläuterte zwischendurch die Spielweise an einer historischen Orgel.

Als letzte Station stand Bebertal auf dem Programm. Nach einer gemeinsamen Kaffeepause im Café Eiszeit führte Frau Pfarrerin Steinacker durch die barocke St.-Godebertikirche. Der anschließende Reisesegen bildete den Abschluss des Tagesprogramms. Auf der Rückfahrt nach Magdeburg nutzten die Teilnehmenden noch einmal intensiv die Möglichkeit des Austauschs.

Das durchweg sehr positive Feedback aller Beteiligten zeigt, dass solche Formate nicht nur Einblicke in die kirchlichen Kunstschätze der Region und die Arbeit der Stiftung ermöglichen, sondern Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Erleben auf besondere Weise fördern. Die Stiftung nimmt die vielen Rückmeldungen dankbar auf – und ist sich sicher: Ein weiterer Tagesausflug wird nicht lange auf sich warten lassen.

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