Dreifaltigkeitskirche in Hainchen, Kirchenkreis Eisenberg, Thüringen

Spuren eines älteren Altars – Die erhaltene Madonna mit zwei Altarflügeln aus Hainchen

In der Dreifaltigkeitskirche des thüringischen Ortes Hainchen haben sich über die Jahrhunderte Abschnitte eines Altars aus der Mitte des 15. Jahrhunderts erhalten, die heute ihrem gesamtzusammenhang beraubt, dennoch über alle Zeiten im Gemeindeleben in Erinnerung und Bewahrung behalten wurden. Hierzu gehören zwei ehemalige Seitenflügel eines möglicherweise wandelbaren Altars mit den Darstellungen der Heiligen Familie, der Geburt Christi und der Anbetung des Christuskindes durch die Heiligen Drei Könige. Darüber hinaus hat sich vermutlich aus gleichem Kontext eine heute separat präsentierte, etwa 70 cm große Madonnenskulptur mit ebenso außergewöhnlich reizvoll gestaltetem Gewand erhalten. Die qualitätvolle Schnitzerei ist nahezu vollständig aus dem gleichen Laubholzstück (vermutlich Eiche) gefertigt, wobei ihre die Silhouette der Figur den für ihre Entstehungszeit typischen S-Schwung zeigt. Durch die Förderung der KSKK kann nun eine nachhaltige Konservierung und Restaurierung dieser wertvollen Stücke realisiert werden.

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